Citizen Science

CS BUCH [Leistungen:]

+++ Konzeption von Citizen Science-Projekten

+++ Förderung der Bügerwissenschaft / Bürgerbeteiligung an der Wissenschaft

+++ Wissenschaftliche Studien über Citizen Science

[Aktivitäten]

+++ Seit 2010 maßgeblich beteiligt am Auf- und Ausbau der Plattform ArtenFinder. Ende 2015 sind ca. 4.000 Personen auf der Plattform registriert und haben rund 300.000 Artendaten gemeinsam gesammelt.

+++ Seit 2015 Mitarbeit an der Citizen Science Strategie 2020 (im Beirat von GEWISS)

[Info]

Citizen Science (Bürgerwissenschaft) ist keine Erfindung der jüngsten Zeit. Ganz im Gegenteil: Ehrenamtliche Projekte, besonders mit Bezug zur Naturforschung und zum Naturschutz, gibt es schon seit mehr als 150 Jahren! Es ist daher sinnvoll, einerseits von klassischen Citizen-Science-Projekten und andererseits von modernen, webbasierten Citizen-Science-Projekten zu sprechen.

Citizen Science nach unserem Verständnis meint ehrenamtliches, gemeinnütziges wissenschaftliches Arbeiten im digitalen Zeitalter unter Mitwirkung möglichst vieler Menschen, die sich über das Internet organisieren.
Citizen-Science-Projekte können sowohl von einzelnen Bürgerinnen und Bürgern als auch von Forschungsgruppen initiiert werden. Sie können von staatlicher als auch von privater Seite gefördert werden. Wichtig dabei ist, dass die Freiheit, die Bürgerwissenschaft auszeichnet, nicht angetastet wird.

[Literatur]

+++ Röller, O. & Walter, R. (2016): ArtenFinder - Citizen Science am Beispiel der Libellen. Tagungsband des 23. Workshops "Umweltinformationssysteme 2016 - Umweltbeobachtung: Nah und Fern" (UIS 2016) des Arbeitskreises "Umweltinformationssysteme" der Fachgruppe "Informatik im Umweltschutz" der Gesellschaft für Informatik (GI)Leipzig, Deutschland, 1.-2. Juni 2016: 158-167.

+++ Röller, O. (2015): Citizen Science. Neue Möglichkeiten für Naturforschung und Naturschutz in Deutschland. 144 S., Neustadt a.d.W.